Sophia

Personal-Shape-Referenz-teaser

Mein Partner und ich hatten uns im Sommer 2019 entschlossen, gemeinsam abzunehmen und fitter zu werden: und zwar mit professioneller Hilfe.

Wir hatten zwar seit einiger Zeit viel selbst gekocht, teilweise auch Low Carb, aber ohne ein Gesamtkonzept und ohne konsequenten gemeinsamen Sport. Außerdem aßen wir schlichtweg zu viel, bemessen an den Rezeptangaben. In der Stadt mit Freunden essen und trinken gehen gehörte definitiv zu unseren Hobbys und dabei wählten wir auch nicht immer die gesündeste Option auf der Speisekarte.


Wohlfühlgewicht 2016

Ich hatte ein paar Jahre lang ein Wohlfühlgewicht knapp über 80 kg bei 1,70 m und Kleidergröße 40.

Im Laufe des Jahres 2019 nahm ich aber zu; und musste schließlich auf Kleidergröße 42 ausweichen. Dieser Trend gefiel mir überhaupt nicht und ich wusste, „ich muss etwas tun.“
Ein weiterer neuralgischer Punkt für mich war ein Familientreffen im Juli 2019: es sind viele schöne Bilder entstanden und das Treffen war wunderbar.
Als ich mir die Bilder im Nachhinein betrachtete, konnte ich zwar den Spaß und die Momente noch einmal durchleben, jedoch dachte ich, „auf den Bildern gefalle ich mir selbst nicht mehr“, und fasste folgenden Entschluss:
„Nächstes Jahr, also auf den Fotos vom Familientreffen 2020, will ich besser aussehen!“

Aus diesem Wunsch erarbeitete Bianca mit mir ein konkretes Ziel – später mehr dazu!

Wir haben Bianca aus ca. 10 Flyern ausgewählt, die wir im Body + Soul Englischer Garten mitgenommen hatten. Der erste Kontakt mit Bianca im Spätsommer 2019 war äußerst positiv: sie schlug vor, uns persönlich zu treffen um uns kennenzulernen und mehr über unsere Ziele zu erfahren. Diese Vorbesprechung habe ich persönlich als sehr professionell empfunden. Kannte ich doch vorher „nur“ die Trainer in Fitnessstudios, die einem „irgendeinen“ Trainingsplan schreiben und sich übertrieben gesprochen nicht tiefergehend für einen interessieren.
Weiter fand ich toll, dass Bianca vor Trainingsbeginn eine ausführliche Anamnese machte. Wir füllten Fragebögen aus, und ließen uns von ihr auch physisch durchtesten. Das waren eine Reihe von Übungen, bei denen Bianca festhielt, wie beweglich wir beide sind, wie gut wir das Gleichgewicht halten können, ob wir Schmerzen haben bei bestimmten Bewegungen usw. Schließlich maß Bianca noch meinen Körperfettanteil mit der 7-Falten Methode.

Den Beginn des Personal Trainings mussten wir auf Mitte November 2019 schieben, nachdem wir den Herbst doch kurzfristig für unseren Umzug nutzen mussten: nun wohnten mein Partner und ich zusammen, und es war klar, dass es von nun an noch einfacher würde, gemeinsam zu kochen und Sport zu treiben.

Bianca trainierte uns zu Beginn einmal in der Woche beide zusammen für 75 Minuten im Fitnesstudio. Faszienmassage, Beweglichkeit und Krafttraining standen auf dem Programm.
Ich fand es toll, dass wir die Übungen mit dem eigenen Körpergewicht durchführen konnten, an die Wand gelehnt oder mit wenigen Hilfsmitteln. Wie schwer es schon ist, das eigene Körpergewicht zu halten, fiel mir anfangs besonders beim Unterarmstütz auf. Toll fand ich bei dieser, aber auch bei anderen Übungen, dass Bianca immer unterschiedlich auf unser jeweiliges Niveau abgestimmte Schwierigkeitsgrade für die Übungen hatte und bis heute hat.
Einer der Vorteile eines Personal Trainers aus meiner Sicht: man versucht nicht, blindlings eine Übung nachzumachen, die man in einem YouTube Video sieht und dann frustriert aufgibt, weil man sie nicht schafft – vermutlich, weil sie zu schwer ist für das Niveau auf dem man sich befindet. Von der Gefahr, die Übung falsch durchzuführen einmal abgesehen.

Bianca ließ uns gegen Ende der Personal Trainings jeweils per Video aufzeichnen, worin unsere „Hausaufgabe“ bestand: 1-2 die Woche sollten wir das „Home Workout“ zusätzlich zum gemeinsamen wöchentlichen Training durchführen. Es handelte sich dabei um Faszientraining und Übungen, die wir gemeinsam mit ihr schon gemacht und gelernt hatten.
Ich habe es meistens nur einmal in der Woche geschafft, das Home Workout komplett zu machen: mit der Faszienmassage zu Beginn kam ich meist auf eine Dauer von 45 Minuten, was mir persönlich lange erschien.

Bianca erkundigte sich regelmäßig nach unseren Erlebnissen: egal ob Erfolg oder Misserfolg. Es ist wichtig, ehrlich zu sein und mitzuteilen, wie viel und ob man überhaupt ein Home Workout geschafft hat.
Nur so konnte Bianca auf mein Problem, dass ich die 45 Minuten Workout zwei mal in der Woche nicht schaffte, eingehen. Ihr Vorschlag lautete:
Nur noch 3 Übungen – diese aber jeden Tag!
Anfangs versuchte ich die Übungen am Abend unterzubringen, merkte aber schnell, dass die Kraft hier meist schon merklich nachgelassen hatte. Hier ließ ich mich schließlich von meinem Partner mitreißen: Er machte seine 3 Übungen immer morgens gleich nach dem Aufstehen und vor dem Duschen. Da sie nur 10 Minuten dauerten, ließ es sich gut in die Morgenroutine integrieren.
Durch diese Home Workout Umstellung konnte ich bald Verbesserungen an mir erkennen: nach kurzer Zeit gelang es mir immer öfter, den Unterarmstütz eine Minute lang zu halten!

Bianca fragte uns nach unseren Zielen:
Für mich war klar: Ich möchte mir auf den Bildern der nächsten Familienfeier wieder selbst gefallen! „Aber was heißt das konkret?“, fragt Bianca.
Ich muss überlegen: „Dass ich 10 Kilo abgenommen habe und fitter aussehe.“

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Bianca uns von Anfang an darauf hingewiesen hat, dass das Training nur 20 % ausmacht bei der Gewichtsreduktion, und 80 % die Ernährungsumstellung.
Sie machte uns diesbezüglich keinen Druck, versicherte uns:
„Ihr kommt auf mich zu, wenn ihr so weit seid und dann machen wir die Ernährungsberatung.“
Zugegebenermaßen schoben die Ernährungsumstellung ein wenig vor uns her, aber dann kam uns eine gewisse Pandemie zupass. Im März 2020 wechselten wir ins immerwährende Home Office, und gingen nicht mehr auswärts essen.
Ich sagte zu meinem Partner: „Lass‘ uns die Ernährungsumstellung jetzt versuchen: es ist der perfekte Zeitpunkt: keine Reize von außen, keine Kantine, wir sind beide zu Hause und können kochen. Wir haben es in der Hand.“
Ein paar Tage später machten wir mit Bianca das Ernährungscoaching: natürlich remote, morgens zwischen 7.00-9.00 Uhr, bevor unsere Arbeitsmeetings begannen.

Unser Personal Training hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon auf remote umgestellt:
Da wir uns bereits persönlich kannten, klappte die Umstellung auf Kamera ziemlich gut! Ich genoss es sogar, nicht extra ins Studio fahren zu müssen und umgeben von Fremden zu trainieren. Bald besorgten wir uns unter Biancas Anleitung zusätzliches Equipment für zu Hause: unterschiedliche Bänder, Faszienrollen, und Hantelsets, die im Gewicht variieren. Das braucht wenig Platz und ist schnell hervorgeholt.

Die Ernährungsumstellung bedeutete für uns konkret: eine von drei Mahlzeiten am Tag komplett ausfallen lassen, bei uns ist es das Frühstück.
Mittags und abends bestehen unsere Mahlzeiten aus viel Eiweiß, viel Gemüse, aber wenig Fett und nur eine faustgroße Portion Kohlenhydrate. Gesundes Öl ist natürlich erwünscht, neben nahrungsergänzenden Ballaststoffen und Essenziellen Aminosäuren.
Das bedeutet für uns, dass unser bisheriges Konzept von „kochen“ quasi abgeschafft war. Es gibt eigentlich keine klassischen „Gerichte“ oder Rezepte mehr, die wir kochen. Vereinfacht überlegen wir immer, welches Fleisch oder Fisch essen wir? Welches Gemüse oder Salat essen wir dazu? Und von welchem Kohlehydrat essen wir eine kleine Portion, also Kartoffeln oder Reis oder Nudeln oder Hirse oder Quinoa etc.? Saucen gibt es dazu übrigens keine… man lernt dadurch zwangsläufig, besser mit Gewürzen umzugehen.
Brot mit Butter und Aufschnitt passte natürlich auch nicht mehr in dieses Konzept, ebenso wenig wie süße Teilchen vom Bäcker. Wo ist da das Gemüse? 😉
Bianca konnte uns diese Ernährungsweise vorschlagen, da sie einerseits aus unseren Ernährungstagebüchern und Erzählungen unsere Essgewohnheiten kannte und andererseits, da sie einige Ernährungsweisen kennt und diese vor allem selbst ausprobiert hat! Sie war überzeugt, dass ich ein Typ sei, der ein bisschen Kohlehydrate brauche – also keine Low Carb Ernährung. Dafür aber fettreduziert. Und was soll ich sagen?
Es war genau richtig und hat funktioniert!

Kurz nach Beginn des Lockdowns im März 2020 erhöhten wir unser Personal Training auf zwei Mal die Woche. Durch den Wegfall von Arbeitswegen hatten wir Zeit gewonnen und ich war auch im Hinblick auf die Erreichung meiner Ziele hoch motiviert. Am 1. April begannen wir mit der Ernährungsumstellung und zum Familientreffen am 1. Juli hatte ich tatsächlich 10 kg abgenommen!

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Juli 2019 vor dem Training | Juli 2020 nach einem halben Jahr Training und drei Monaten Ernährungsumstellung

Was uns auch geholfen hat, war, dass Bianca für unsere Fragen immer ansprechbar ist. Waren wir uns unsicher, wieviel gesundes Öl wir essen dürfen oder welche Getränke in Ordnung sind – die Antwort war nur eine kurze Nachricht entfernt. Das hat uns ein Gefühl von Sicherheit gegeben und war das Gegenteil von „einen Ernährungsratgeber lesen und sich danach alleine fühlen“.

Ein weiteres Ziel, das ich mir steckte, war 2 Kleidungsgrößen abzunehmen.
Das Gewicht war das eine, aber ich wollte unbedingt wieder in meine Klamotten passen und eine fittere Shape haben! Diese Ziel erreichte ich im Herbst 2020. Zum ersten Mal seit Monaten kaufte ich mir neue Kleidung und bestellte sicherheitshalber zwei Größen: 40 und 38. Und 38 passte wunderbar! Auch bei den Hosen. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich hatte selbst früher bei Hosen keine Größe 38, da meine Beine zu dick waren. Mein Umfeld redete mir ein: du hast die Beine deines Vaters und Oma geerbt, die Lymphe fließen nicht richtig, und da kann man nichts machen.
Inzwischen haben sich meine Beine stark verändert und vor allem die Oberschenkel sind so schmal geworden wie ich es mir nie haben träumen lassen. Das hat mir vor allem gezeigt, dass man nicht auf solche Stimmen hören sollte – sondern sich vielmehr professionell unterstützen lassen sollte.
Bianca war auch in anderen Lebenslagen ein Coach: unglücklich in meinem vorherigen Job nutzte ich hin und wieder eine Stunde, um mit ihr über berufliche Themen und Resilienz zu sprechen. Das war für mich ungemein wertvoll: eine ganzheitliche Rundumbetreuung zu haben von einer Person, der man vertraut und die weiß, wovon sie spricht.


Anfang 2021

Insgesamt hatte ich bis Ende 2020 17 kg abgenommen, von 87 auf 70 kg. Ein weiteres Zwischenziel, das ich mir gesteckt hatte, nämlich „Normalgewicht“ laut BMI für eine 34-jährige Frau zu erreichen, hatte ich damit auch schon übertroffen.